Timmy Quinn Band 1

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Beschreibung

Die Timmy Quinn Reihe besteht in der US Version aus fünf Bänden. Bei Voodoo Press erscheinen drei Bücher, in denen Teil 1 und 2, Teil 3 und 4, und Teil 5 als eigenes Buch erscheinen werden.

Teil 1 – Der Schildkrötenjunge, Teil 2 – Die Häute Teil 3 – Vessels (US Titel), Teil 4 – Peregrine’s Tale (US Titel), Teil 5 – Nemesis (US Titel)

Band 1 – Der Schildkrötenjunge & Die Häute von Kealan Patrick Burke

Der Schildkrötenjunge

1979, Delaware, Ohio, Sommerferien. Timmy Quinn und sein bester Freund Pete Marshall treffen am Myers-Teich auf einen seltsamen Jungen namens Darryl. Als sie ihren Eltern von dieser Begegnung erzählen, treten sie damit etwas in Gang, das seinen Ursprung in einer schrecklichen, bösartigen und brutalen Vergangenheit hat – und das Timmy Quinns Leben fort an verändern wird.

Diese Novelle gewann 2004 den Bram Stoker AWard als beste Novelle des Jahres!

Die Häute

Sieben Jahre sind seit den Ereignissen am Myers-Teich vergangen. Timmy Quinn ist auf der Suche nach einem Ort des Friedens, und das führt ihn zu seiner trauernden Großmutter in eine kleine Hafenstadt an der Südküste Irlands. Doch schnell verwandelt sich der Hafen in einen Käfig, in dessen Grundfesten sich die Toten in einer alten zerfallenden Fabrik versammeln. Um sein Leben und das derer, die er liebt, zu beschützen, muss Timmy Quinn einen Schritt hinter den Vorhang treten, in das Reich der Toten, um dort noch etwas viel grauenhafteres zu entdecken – eine riesige Gruppe, bekannt als »Die Häute«

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Zusätzliche Information

Ausgabe

eBook, Taschenbuch

3 Bewertungen für Timmy Quinn Band 1

  1. Klappentext:
    Der Schildkrötenjunge
    1979, Delaware, Ohio, Sommerferien. Timmy Quinn und sein bester Freund Pete Marshall treffen am Myers-Teich auf einen seltsamen Jungen namens Darryl. Als sie ihren Eltern von dieser Begegnung erzählen, treten sie damit etwas in Gang, das seinen Ursprung in einer schrecklichen, bösartigen und brutalen Vergangenheit hat – und das Timmy Quinns Leben fort an verändern wird.

    Diese Novelle gewann 2004 den Bram Stoker Award als beste Novelle des Jahres!

    Die Häute

    Sieben Jahre sind seit den Ereignissen am Myers-Teich vergangen. Timmy Quinn ist auf der Suche nach einem Ort des Friedens, und das führt ihn zu seiner trauernden Großmutter in eine kleine Hafenstadt an der Südküste Irlands. Doch schnell verwandelt sich der Hafen in einen Käfig, in dessen Grundfesten sich die Toten in einer alten zerfallenden Fabrik versammeln.
    Um sein Leben und das derer, die er liebt, zu beschützen, muss Timmy Quinn einen Schritt hinter den Vorhang treten, in das Reich der Toten, um dort noch etwas viel grauenhafteres zu entdecken – eine riesige Gruppe, bekannt als »Die Häute«

    Der Autor:
    Genannt “einer der klügsten und originellsten Talente in der zeitgenössischen Horror” (BOOKLIST) ist Kealan Patrick Burke die Bram Stoker Award-Winning Autor von fünf Romanen (MASTER OF THE MOORS, CURRENCY OF SOULS, THE LIVING, KIN und NEMESIS) , neun Novellen (einschließlich der Timmy Quinn Serie), über hundert Kurzgeschichten und sechs Sammlungen. Er bearbeitet die gefeierten Anthologien: TAVERNS OF THE DEAD, QUIETLY NOW, BRIMSTONE TURNPIKE und TALES FROM THE GOREZONE. Ein irischer Auswanderer, er wohnt derzeit in Ohio.

    Meine Meinung:
    Timmy Quinn ist noch ein Kind, als er mit seinem Freund Pete zu Myers-Teich geht und dort auf einen sonderbaren Jungen trifft, der die Schildkröten füttert. Alles ist an Darryl anders, allein schon sein Aussehen lässt darauf schließen, dass etwas Furchtbares mit ihm passiert ist. Bilden sich die Jungen ihn nur ein? Als sie ihre Eltern mit dem Gesehenen konfrontieren, sind diese zwiegespalten. Timmys Vater glaubt ihm, Petes alkoholkranker, prügelnder Vater nicht.
    Es gibt viele Geheimnisse in Delaware, doch diese beziehen sich nicht nur auf die Welt der Lebenden, sondern auch die der Toten.
    Timmy hört an diesem Tag auf, ein ganz normales Kind zu sein, denn auf ihm lastet ein Fluch, den er auch Jahre später mit nach Irland nimmt.

    Allzuviel möchte ich gar nicht verraten, weil das die Spannung des Auftaktes nehmen würde. Mir hat der Ausflug in Kealan Patrick Burkes Ohio sehr gefallen, denn der heiße Sommer, den er beschreibt, wird von heftigen Unwettern durchzogen. Der Schreibstil ist äußerst bildhaft und ausdrucksvoll, findet Vergleiche, die die bedrückende Szenerie noch mehr hervorheben.

    “Der Sturm wurde schlimmer, rüttelte am Haus und verdunkelte die Fenster. Blitze zuckten, gefräßigen Donner im Schlepptau, das Zischen des Regens wie eine zornige Schlange, die darum kämpfte, durch die Türspalten ins Haus zu gelangen. Es war die Art von Wetter, bei der schlimme Dinge geschahen, dachte Timmy, wenn Monster aus den Schatten kommen und sich im floureszierenden Licht des Sturms aalen, den Regen trinken und all jene schnappen, die närrisch genug sind, sich in ihr Reich zu wagen.”

    Auch die Beschreibungen Irlands waren sehr gelungen. Ich habe mich sehr oft gegruselt, das ist wahre Kunst eines Autors, denn es ist schwer, “nur” durch Wörter diese Regung hervorzubringen. Das schafft nicht jeder.
    Es gab eine Menge verschachtelte Sätze, die ich zweimal lesen musste, aber nicht um sie zu begreifen, sondern weil ich diese so eindrucksvoll fand. Ganz viel Atmosphäre liegt der Geschichte zugrunde, die man förmlich greifen kann.

    Der zweite Teil endet mit einem Cliffhanger, der schon wieder eine Gänsehaut zaubert und danach verlangt, dass man weiterlesen möchte.

    Wer nach einer außergewöhnlichen Geschichte sucht, die Horrorelemente aufweist und bei der man sich gepflegt gruseln kann, sollte diesen gelungenen Auftakt lesen und hinter den Vorhang treten. Timmy sollte das nicht allein tun müssen.

    Teil 1 – Der Schildkrötenjunge
    Teil 2 – Die Häute
    Teil 3 – Vessels (US – Titel)
    Teil 4 – Peregrine’s Tale (US – Titel)
    Teil 5 – Nemesis (US – Titel)

    5 Sterne.

  2. Die ganze Welt ist eine Bühne, Timmy Quinn, aber sie ist nicht die einzige Bühne. ca. S.9

    Der Schildkrötenjunge

    Es sind Sommerferien in Delaware, die wohl schönste Zeit im Leben einen 11 Jährigen Jungen. Timmy Quinn und sein bester Freund Pete wollen sich die Zeit vertreiben und gehen zum Myers-Teich, dort treffen sie auf einen komischen und unheimlichen Jungen der ihnen einen großen schrecken einjagt. Verstört erzählen sie ihren Eltern davon und das Unheil beginnt, den manchmal kommt die Vergangenheit zurück und dann……

    Die Häute

    7 Jahre sind vergangen seit der Begegnung mit dem Schildkrötenjungen. Wirklich zu Ruhe kommen konnte Timmy nicht in dieser Zeit. Da kommt der Tapetenwechsel gerade recht, den sein Großvater ist gestorben und seine Oma nun alleine im großen Haus in Irland. Doch die Vergangenheit gibt keine Ruhe und somit hat auch Timmy keine Ruhe und muss wieder hinter den Vorhang blicken und was er dort zieht, wird ihm nicht gefallen.

    Zusammenfassende Meinung

    Ich fand die Bücher sehr atmosphärisch, sie haben so etwas erdrückendes. Wie vor einem Gewitter, der Himmel verdunkelt sich langsam und man wartet gespannt wann der erste Blitz zu sehen ist und dann kommt der Donner, der einen erschauern lässt.

    Die Bücher sind flüssig zu lesen. Doch sollte man sich dabei schon etwas konzentrieren, da man sonst schnell etwas bedeutsames überlesen könnte. Es gab auch ein paar Fremdwörter über die ich gestolpert bin, diese konnte ich aber gleich dank meinem Reader nachschlagen, sonst hätte es den Lesefluss schon etwas gestört. Im Großen und Ganzen konnte ich mir alles gut vorstellen, nur bei manchen Horrorgestalten hat meine Fantasie gestreikt, könnte aber auch daran liegen das ich noch nicht so viel in diesem Genre gelesen habe.

    Ein paar Handlungen der Charaktere waren für mich nicht so schlüssig bzw. nicht so nachvollziehbar. Was an sich nicht so schlimm gewesen wäre, aber manche ich sag mal Charakter Entdeckungen waren mir dann in ihrer Häufigkeit etwas zu viel. Ich weiß nicht recht wie ich es anders formulieren soll ohne der Handlung vor zugreifen.

    Es wird eine Übergeordnete Handlung angesprochen „ Den Vorhang ganz fallen lassen „ diese macht mich sehr neugierig auf die weiteren Teile.

  3. Endlich sind Ferien. Timmy Quinn und sein bester Freund Peter Marshall sind überglücklich jetzt mal eine Zeit lang tun und lassen zu können was sie wollen. An einem sehr heißen Tag machen sie sich auf den Weg zum Myers-Teich und treffen dort auf einem Jungen. Aber irgendetwas stimmt nicht mit ihm. Timmy und Peter bekommen Panik und laufen davon. Als sie ihren Eltern von der seltsamen Begegnung erzählen, nimmt das Grauen seinen Lauf, das Timmys Leben für immer verändern wird.

    Sieben Jahre sind seit den Ereignissen am Myers-Teich vergangen und Timmys Dad hält es für eine gute Idee, zusammen mit seinem Sohn zu seiner Mutter nach Irland zu reisen um dort eine Arbeit anzunehmen und seine alte Mutter zu unterstützen. Er hofft, dass Timmy dort zur Ruhe kommen kann, aber das Gegenteil ist der Fall. Kaum sind sie in Irland angekommen, holt sie ihre Vergangenheit auch schon wieder ein.

    Bisher hatte ich von Kealan Patrick Burke erst “Herr der Moore” gelesen und dieses Buch gefiel mir hauptsächlich wegen der tollen Atmosphäre, die der Autor versteht aufzubauen. Düster und bedrückend, so dass einem ständig eine Gänsehaut über den Rücken kriecht. Und das war auch in den ersten beiden Teilen der Timmy Quinn-Reihe so.

    Dem Autor ist hier eine tolle Geschichte eingefallen, die er sehr gut umgesetzt hat. Ich spürte das Grauen und die Angst auf jeder einzelnen Seite und mochte das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen. Dazu ist die Handlung spannend und es geht Schlag auf Schlag.

    Kealan Patrick Burk hat einen sehr angenehmen und flüssigen Schreibstil, der zusammen mit der Handlung einen absoluten Pageturner ergibt. Gerade den Charakter von Timmy fand ich sehr gelungen. Er wird mit all seinen Stärken und schwächen präsentiert. Im zweiten Teil gewinnt auch sein Vater an mehr Tiefe.

    Ich vergebe für dieses Buch 5 von 5 Punkten und hoffe auf viele weitere Bücher des Autors. Dieser Mann kann einfach schreiben und versteht es zu unterhalten. Ganz großes Kino, wenn auch nichts für schwache Mägen.

    © Beate Senft

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